Jahrestag der Trauer und Wut

Seit gut einem Jahr sind die im Nordosten Nigerias von der islamistischen Terrormiliz verschleppten Schülerinnen verschwunden. Bis heute gibt es keine Spur, der Aufenthaltsort ist unklar, wie auch der neue Präsident Nigerias, Muhammadu Buhari, eingestehen musste. Klar scheint hingegen, daß ein Großteil der über 200 Mädchen vergewaltigt und zwangsverheiratet wurde sowie als sexuell ausgebeutete Sklavinnen der Boko-Haram-Milizionäre gehalten wird.
Die Vereinten Nationen stellen in ihrem aktuellen Bericht über den Einsatz sexueller Gewalt in Konflikten heraus, dass die Kriegstaktik islamistischer Kämpfer von Nigeria („Boko Haram“), über Somalia („al-Shaabab“) bis Syrien und Irak („ISIL“/“ISIS“ oder mittlerweile „IS“ – „Islamischer Staat“), sexualisierte Gewalt wie Entführung, Vergewaltigung, Zwangsverheiratung (=Vergewaltigung auf Dauer) und Frauenhandel/Zwangsprostitution („Sexsklavinnen“) quasi zum ‚Standardrepertoire‘ gehört, um die lokale Bevölkerung einzuschüchten und zu vertreiben.

In an interview with the UN News Centre, the envoy previewed the findings of the report, which also highlights the crimes committed by non-State actors such as the Islamic State of Iraq and the Levant (ISIL), Boko Haram and Al-Shaabab, including abducting, raping, and selling into slavery women and girls. These groups are also using sexual violence as a method to forcefully displace large numbers of people (…)

Zainab Hawa Bangura, Sondergesandte des UN-Generalsekretärs für sexuelle Gewalt in Konflikten, im Interview mit dem UN News Centre:

UN News Centre: And what are some of the trends you found this year? What’s new in the findings?

Zainab Hawa Bangura: The first and most important and difficult trend that we have experienced is that sexual violence is being used as a tactic of terror and this is because of the rise of extremists and terrorist groups. They move across countries, and are transnational and trans-regional in nature. This is very challenging for us to address. We’ve seen it in Mali. We’ve seen it in Nigeria with Boko Haram. We’ve seen it Somalia with Al-Shabaab and now in Yemen, Syria, and of course in Iraq.

[Quelle: http://www.un.org/apps/news/newsmakers.asp?NewsID=119]

Auch der jüngste Bericht von Amnesty International zur Situation von Mädchen und Frauen erzählt exemplarisch die Leidensgeschichte von rund 2.000 Mädchen und Frauen, die mittlerweile von islamistischen Fanatikern der Boko-Haram entführt, zumeist (gruppen-)vergewaltigt, zwangsverheiratet, aber auch zum Kämpfen gezwungen wurden.
[Quelle: https://www.amnesty.org/en/articles/blogs/2015/04/chibok-one-year-on-a-day-to-remember-all-boko-haram-s-victims/]

Und es ist kein Ende in Sicht.

Bezugnehmend auf manch zeitgenössische ‚linke‘ Sprachdebatte darüber, ob die Verwendung der – mittlerweile tatsächlich vielfach praktizierte – Rede von der Barbarei des weltweiten Islamismus von Mali bis Irak durch westliche Betrachter denn nicht typisch kolonialrassistisch sei, lautet die Antwort eindeutig: NEIN
„Barbarei“ in diesem Sinne verwendet bezeichnet einen Modus, ist die pointierte Bezeichnung für eine zutiefst reaktionäre, menschenverachtende Praxis, der universal – historisch, geographisch und in diversen kulturellen Kontexten – am Werk war und ist.

Was nun den islamistischen Terror diverser Milizionäre gegen Zivilist_innen angeht:

Islamisten – ob von al-Quaida(im Maghreb, Jemen oder sonstwo), „Islamischer Staat“, Boko Haram, al-Shaabab, scheißegal – sind Vergewaltiger. Das jahrelang wohlfeil in den Islamistenbart gegreinte Leid darüber, daß Assad „unsere Frauen und Kinder“ tötet, entpuppt sich nach mittlerweile vier Jahren post Arabischer Frühling als projektives Ventil, das dazu legimitieren soll, endlich selbst völlig ungehemmt gegen „die Ungläubigen“ schießen, vergewaltigen, morden und plündern zu dürfen. Islamisten sind Vergewaltiger, sind frauenverachtende geistig impotente Schwachmaten . Islamisten sind homophobe Arschlöcher und antisemitische Arschgeigen. Islamisten sind bigotte Moralapostel, die Vergewaltigung, Mord und Krieg nur solange hassen, solange sie nicht die Regeln bestimmen können, wann wo vergewaltigt, gemordet oder gegen wen Krieg geführt wird. Islamisten zerstören alles an Kultur, was ihrer primitiven Weltsicht und projektiven Weltwahrnehmung von schwarz-weiß/gut-böse entgeht, was der eigenen pervertierten Version von der allerallerreinsten Lehre widerspricht (siehe neuester ‚Fall‘: Auslösung des Menschheitsweltkulturerbes Nimrud). Vergleiche: Kommando Bücher verbrennen der deutschen Faschisten in der NS-Zeit.

Islamisten sind postmoderne Barbaren, da sie an die ursprünglichste Form der Barbarei – das Brandschatzen, Plündern, Vergewaltigen und Versklaven – anschließen und diese in der Jetztzeit praktizieren. Islamistische Milizen sind angelehnt an das, was sie praktizieren – ficken-schießen-vernichten-ficken-schießen-.. – gemäß der historischen ‚Tradition‘, die sie verkörpern indem sie sich in diese einreihen, zu bezeichnen als das, was sie dadurch sind: primitive Männerhorden im Modus patriarchaler Barbarei. Islamisten sind Faschisten.