Vulven für den guten Zweck

Im unermüdlichen Einsatz für Aufklärung zu Quellen der weiblichen Lust, für selbstbestimmte Sexualität insbesondere von Frauen_Lesben und Trans-Personen lancierte Dr. Laura Méritt, Sexpertin und Kommunkationswissenschaftlerin, eine eigene Studie, die patriarchal-entfremdeten Schönheitsvorstellungen zur verordneten Norm-Ästhetik der weiblichen äußeren Sexualorgane entgegenwirken will:

Auf sexclusivitäten findet ihr den Link zur Umfrage (Direktlink) zum individuellen Pussy-Profil.

Alle Vulven und Mösen sind individuell verschieden, schön, anregend, erregend – aufregend! Vermeintliche Normlängen von Charme-Lippen sind pure Erfindung. Vermeintliche Abweichungen der Klitoris-Größe von einer willkürlich gesetzten Normgröße werden standardmäßig bereits bei weiblichen Neugeborenen durch Mediziner_innen „korrigiert“.
Schluß mit der symbolischen Kastration individuell-weiblicher Vielfalt des „da unten“!

Seit Jahren versuchen „Schönheits-“Chirurgen, einen angeblichen Trend zur operativen Korrektur der eigenen Labien auch in Europa zu forcieren, wie er in den USA beispielsweise schon seit längerem Realität ist. Dem entgegen setzt die Umfrage eine empirische Erforschung der Realitäten weiblicher Körperlichkeit.

antipa supportet diese Aktion der Erforschung von weiblicher Körper-, Ausdrucks- und Begehrensvielfalt – gegen die Normierung, Passivierung und entfremdenden Objektivierung weiblicher Körper!